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Nachtrag zur Presseerklärung des Haus Friedensbruch

März 21, 2013

Anlässlich der neusten Statements von Herrn Peter Thomas, möchten wir ausdrücklich klarstellen:

Richtig ist, dass Peter Thomas niemals Kontakt zu uns aufgenommen hat. So gab es auch nie eine Aufforderung, das Haus zu verlassen. Die Strafanzeige hat Herr Thomas am zweiten Tag nach der Besetzung wieder zurückgezogen.

Selbst wenn Herr Thomas keinerlei Medien konsumiert und somit sämtliche Presseberichte lokaler und überregionaler Medien verpasst haben sollte, kann ihm unsere Anwesenheit nicht verborgen geblieben sein. Das hat er durch sein Verhalten auch immer wieder bestätigt.

Im Sommer 2011 wurde die Fassade „seines“ Hauses renoviert und neu gestrichen.

Am 12. Mai 2012 erschien im Weser-Kurier ein Artikel, in dem zu lesen war, dass die zuständige Immobilienverwaltung Schwerdt gegenüber dem Autor erklärt habe, dass Herr Thomas im Laufe des Sommers juristische Schritte gegen die Besetzer einleiten wolle.

Am 31. Mai 2012 hat Herr Thomas uns den Strom abstellen lassen. Der daraufhin veröffentlichte offene Brief wurde ihm höchstpersönlich zugefaxt und ist auch bei seiner Immobilienverwaltung eingegangen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war ihm auch unsere (darin genannte) Internetseite bekannt, auf der er jederzeit überprüfen konnte, dass weiterhin regelmäßig Veranstaltungen stattfinden.

Noch im Oktober 2012 hat Herr Thomas einem Kaufinteressenten gegenüber bekundet, dass er sich nicht um die Besetzer im Haus kümmern würde, sondern dass der Käufer dieses Problem nach dem Kauf selbst lösen müsse. Dieser potenzielle Käufer hat sich sofort danach mit uns getroffen und von diesem Gespräch berichtet. Im Zuge dieses Gespräches haben wir kundgetan, dass wir unser Projekt nicht aufgeben möchten. Darauf hat der Interessent vom Kauf abgesehen, weil er das Haus nach eigenem Bekunden auf keinen Fall räumen lassen wollte. Das mag Herrn Thomas wohl geärgert haben, hat aber jedenfalls gezeigt, dass er auch zu diesem Zeitpunkt noch von unserer fortdauernden Nutzung wusste.

Ohnehin hatte Herr Thomas seit der Besetzung im Mai 2011 Kenntnis davon. Diese kann ihm kaum verloren gegangen sein. Zumal es keinerlei Anzeichen dafür gab, dass die Nutzung unsererseits beendet worden oder Bewohner_innen ausgezogen wären.

Herrn Thomas scheint also plötzlich aufgefallen zu sein, dass es für ihn bzw. Herrn Lockmann juristisch ungünstig sein könnte, uns so lange im Haus geduldet zu haben. Dass das „Einräumen von Aufenthaltsrechten“ auch passiv erfolgen kann, scheint ihm mittlerweile klar zu sein. Zu behaupten, er hätte nichts von der Nutzung des Hauses gewusst, ist nichts anderes als der plumpe Versuch, sich noch irgendwie aus einer zweijährigen Duldung rauszulügen. Das müsste eigentlich jedem Menschen klar sein, der in den letzten zwei Jahren auch nur gelegentlich die lokalen Nachrichten verfolgt hat. Das scheint ja aber nicht bei allen so zu sein…

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